Die hochpräzise Beobachtung von Windgeschwindigkeit und Windrichtung ist eine entscheidende Grundlage für die Bewertung von Windressourcen, die maritime Sicherheit und die Klimaforschung. Um die Genauigkeit der Bewertung von Windressourcen zu verbessern, zielt diese Studie darauf ab, die Genauigkeit und Konsistenz verschiedener Windfeld-Datensätze (verankerte Bojen, MULOWV-Satellitenfusion-Windfeldprodukte, tägliche METOP-Satelliten-Windfeldprodukte) durch eine mehrfache Datenabgleichsanalyse zu bewerten und die beste Datenquelle zur Unterstützung der kommerziellen Anwendung auszuwählen. Eine dreifache Abgleichsanalyse wurde verwendet, um die Windgeschwindigkeit und -richtung der verankerten Bojendaten, der MULOWV-Fusionsdaten und der täglichen METOP-Satellitendaten gegenseitig zu validieren. Durch Berechnung des quadratischen Mittelwertfehlers (RMSE) und des Korrelationskoeffizienten wurden die Fehler und Konsistenzen der verschiedenen Datenquellen quantifiziert sowie die Datenvariabilität unter unterschiedlichen Windgeschwindigkeitsbedingungen analysiert. Die systematische Untersuchung zeigte, dass die MULOWV-Daten bei der Mehrfachabgleichanalyse die besten Ergebnisse erzielten, wobei die RMSE für Windgeschwindigkeit und -richtung jeweils unter 1,6 m/s bzw. 15° lagen und somit den Anforderungen kommerzieller Anwendungen entsprechen; MULOWV- und METOP-Daten zeigten insgesamt eine hohe Korrelation, weisen jedoch bei extremen Windgeschwindigkeiten leichte Abweichungen auf; die Fehlerindikatoren von MULOWV sind besser als bei anderen Datenquellen, was sie für die großflächige Windfeldüberwachung und Modellvalidierung geeignet macht. Die Ergebnisse zeigen, dass die MULOWV-Satellitenfusion-Windfeldprodukte eine hohe Datenpräzision und Multisourcenkonsistenz aufweisen, als Hauptdatenquelle für Windfeldüberwachung und Modellevaluation dienen können und eine zuverlässige Referenz für die Kalibrierung anderer Windfelddaten bieten. Zukünftig ist eine weitere Optimierung der Datenstabilität unter Extremwindbedingungen erforderlich, um die Anwendbarkeit in komplexen meteorologischen Szenarien zu verbessern.